Ein Rettungshunde-Team (Hund und HundeführerIn) ist in der Lage, unter Trümmern verschüttete Menschen in kurzer Zeit zu orten. Dadurch ist eine schnelle und gezielte Rettung der Opfer möglich. Eine weitere Aufgabe ist das Aufspüren von Vermißten in unübersichtlichem Gelände (Flächensuche). Letzeres ist der häufigste regionale Einsatzgrund.

Mit großem Engagement können Hund und HundeführerIn in etwa zwei Jahren zum Rettungshunde-Team ausgebildet werden. Voraussetzung für die gute Zusammenarbeit Hund/Mensch ist ein vertrauensvolles Verhältnis. Nur so ist Teamarbeit erfolgreich, auch unter schwierigsten Bedingungen. Die Eignung zum Rettungshund wird in einer Prüfung festgestellt. Mit dem Bestehen der Hauptprüfung wird das Zertifikat "einsatzfähiges Rettungshundeteam" vergeben. Die Prüfungen werden von einem unabhängigen Sachverständigen abgenommen. Die Einsatzfähigkeit des Teams wird durch jährliche Wiederholungsprüfungen bestätigt.

Die ehrenamtliche Arbeit ist nicht nur zeitlich sehr intensiv, sondern auch für die HundeführerInnen mit finanziellen Opfern verbunden. Die Arbeit mit den Hunden erfordert viel Idealismus, bringt aber auch viel Freude mit sich.

 

Quelle: Rettungshundestaffel Frankfurt a.M.

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